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Definition für KMUs

  • Zum 01.01.2005 hat die EU-Kommission eine neue Definition für kleine und mittlere Unternehmen (so genanntes KMU-Kriterium) eingeführt. Die Einhaltung des KMU-Kriteriums ist eine wichtige Voraussetzung in vielen Förderprogrammen.

  • Definition für KMUs :

    Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als 10 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. EUR haben. Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. EUR haben. Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR haben

  • Die genaue Vorgehensweise bei der Ermittlung des KMU-Status hängt davon ab, ob Unternehmensverflechtungen bestehen. Dabei sind sowohl Beteiligungen, die das antragstellende Unternehmen hält, als auch Beteiligungen anderer Unternehmen am antragstellenden Unternehmen zu berücksichtigen. Unterlagen hierzu sind bei der Investitionsbank Berlin im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln erhältlich.

  • Maßgeblich für die Einstufung als Kleinstunternehmen bzw. als ein kleines oder mittleres Unternehmen ist der Anhang 1 der Verordnung (EG) Nr. 800/2008 der EU-Kommission vom 6.8.2008 zur Erklärung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Gemeinsamen Markt in Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag (allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung), ABl. EG v. 9.8.2008, L 214, 3 (38 ff.)

  • Sollten in den jeweiligen Richtlinien der Förderprogramme noch abweichende KMU-Bestimmungen genannt werden, so ist programmspezifisch nachzufragen, ob frühere oder aktuelle KMU-Bestimmungen Anwendung finden.

     

     

Florian

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